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Nonverbale Sensibilität als Soft Kill umfasst eine Reihe von Fähigkeiten im Zusammenhang mit der Körpersprache (nonverbale Signale im engeren Sinn) und Stimmeinsatz/Stimmqualität (paraverbale Signale).
Nonverbale Sensibilität hat im Gegensatz zu vielen anderen Soft Skills relativ wenig Aspekte auf der mentalen Ebene. Andererseits gibt es auf der Ebene der Modelle und der Ebene der Methoden/Techniken eine Reihe von Bausteinen, welche für das Training und die Entwicklung nonverbaler Sensibilität genutzt werden können.
Auf der Ebene der Erklärungsmodelle gehört u.a. das Wissen um Distanz-/Raumzonen im zwischenmenschlichen Umgang, das Konzept der Augenzugangshinweise aus dem NLP, die gegenseitige Beeinflussung von innerem und äußeren Zustand eines Menschen, die Wirkung von Kleidung als Sprache, das bekannte Kindchen-Schema sowie vieles andere mehr dazu.
Als gezielt einsetzbare Techniken im Rahmen von Körpersprache und paraverbalen Signalen (Stimme) gibt es zum Beispiel das Pacing, (konkret das Stimm-Pacing, Gestik-Pacing sowie das Mimik- und Haltungs-Pacing. Auch der gezielte Einsatz von Händedruck, festem Stand, aufrechtem Sitzen, angemessener Berührung in Gesprächen oder Wege nonverbaler Zustimmungsignalisierung können wertvolle Hilfen auf dem Weg zu mehr Verständnis und Nutzung nonverbaler und paraverbaler Signale sein.
z.B.: bei der ersten Begegnung mit einem Fremden ist es vollkommen egal, was wir erzählen. Unser Gegenüber nimmt fast ausschließlich unsere Körpersprache wahr. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gehen nur sieben Prozent des Eindrucks, den wir hinterlassen, auf das tatsächlich Gesagte zurück.
Das gilt in Bewerbungsgesprächen ebenso wie bei Gehaltsverhandlungen mit dem neuen Geschäftsführer. Um so wichtiger ist es, in solchen Situationen die eigenen Signale zu kontrollieren und die des Gesprächspartners richtig zu deuten.
Die Psychologin und Körpersprache-Expertin Monika Matschnig erläutert in ihrem Ratgeber "Körpersprache" verschiedene Gesten, die auch im Business nützlich sind. "Besonders wichtig sind immer die Hände als unser Aushängeschild", erklärt sie. Die zu einem Dach geformten Finger bedeuteten eigentlich nichts anderes als Konzentration. "Trotzdem nimmt der Gesprächspartner diese Geste negativ wahr, weil die nach vorn gestreckten Finger abwehrend wirken. Das sieht aus wie ein Pfeil."
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